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Den Veränderungen in der Automobilindustrie erfolgreich begegnen

Die Unternehmen der Automobilindustrie befinden sich in einem sich dramatisch verändernden Markt. Die Vielzahl an Themen und Fragestellungen stellt das Management vor immense Herausforderungen.

 

Vor dem Hintergrund der zahlreichen Einflussfaktoren auf die Unternehmen hat die Ingenics AG vier wesentliche Branchenentwicklungen für den Automotive OEM identifiziert:
 

  • E-Mobility – die flexible Integration der Fahrzeuggeneration in bestehende Fertigungsstrukturen
  • Digitale Transformation und Industrie 4.0 – die Potenziale unternehmensindividuell heben
  • Connectivity, IoT und Big Data – im Fahrzeug selbst aber auch in der Verknüpfung zu den Logistik- und Fertigungsstrukturen
  • Automobil-Logistik – insbesondere mit dem Fokus auf Prozesse für die Inbound- und Outbound-Logistik

 

Aus den dargestellten Branchenentwicklungen und einer jahrzehntelangen Begleitung der Branche resultieren fünf konkrete Handlungsfelder für die OEM:

 

  1. Fertigungsstrukturen flexibilisieren
  2. Effizienzvorteile durch Digitalisierung
  3. Prozesse in der gesamten Lieferkette optimieren
  4. Lieferanten-Management optimieren
  5. Komplexe Supply Chain beherrschen

1. Fertigungsstrukturen flexibilisieren

Die Flexibilisierung der Fertigungsstrukturen ist und bleibt für den OEM eine große Herausforderung, um seine eigenen Kostenstrukturen und damit die Wettbewerbsposition abzusichern. Die Ingenics AG begleitet Ihre Kunden bei der Identifikation von Flexibilisierungspotenzialen mit einer unternehmensindividuellen Ableitung der Anforderungen und einem Abgleich zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Die bestehenden Fertigungsstrukturen werden an den Standorten auf ihre strategische und operative Fitness untersucht und diverse Performance-Checks wie etwa SPA (systematische Produktionsanalyse), green field check (Potenzialanalyse) bzw. Automatisierungs-Check werden durchgeführt.

Auf dieser Basis werden konzeptionelle Grundlagen erarbeitet und pragmatische Empfehlungen entwickelt, die partnerschaftlich mit dem Kunden umgesetzt werden. Unternehmensindividuell werden dafür folgende Beratungsleistungen eingesetzt: 

Im Ergebnis verfügt das Unternehmen über flexible Fertigungsstrukturen, die sich unkompliziert an die verändernden Anforderungen anpassen lassen. 
 

2. Effizienzvorteile durch Digitalisierung

Die große Herausforderung der Digitalisierung für den OEM liegt in der Regel bei den Bestandsfabriken und gewachsenen Strukturen, die optimiert werden müssen. Die Digitalisierung kann dort die dringend notwendige Echtzeitsteuerung realisieren, um die Komplexität zu beherrschen. Zum Beispiel kann der Einsatz der RFID-Technologie Bestände und Standorte der Bauteile melden und damit die Fertigungsplanung steuern und optimieren.

Die Digitalisierungsprojekte beginnen mit einer unternehmensspezifischen Situationsanalyse, die Prozesse und IT-Systeme der relevanten Unternehmensbereiche erfasst. Das daraus abgeleitete Zielbild (Masterplan) behält dabei das ganze Unternehmen und seine externen Verflechtungen im Blick.

Effizienzvorteile durch Digitalisierung zu heben bedeutet für den Automobilhersteller die intelligente Verknüpfung der eigenen Fertigung mit seiner gesamten Supply Chain - und das in Echtzeit.
 
Die Bereitstellung der Daten wird über die Digitalisierungsansätze „Montage/Fertigung 4.0“ bzw. das „Internet der Dinge“ realisierbar. Die Auswertung bzw. Bewertung der Daten sowie deren Verarbeitung zu KPI erfolgt in vertikal und horizontal integrierten IT-Systemen.

Die Ingenics AG sieht ihre Rolle dabei als digitaler Architekt, der gemeinsam mit dem Unternehmen den individuellen Weg der Digital Solutions plant und beschreitet sowie die digitale Transformation und Industrie 4.0 umsetzt.
 

3. Prozesse in der gesamten Lieferkette optimieren

Die Lieferkette der Automobilindustrie ist von zunehmender Komplexität geprägt. Bauteilvielfalt, Termindruck, Spezialisierung der Lieferanten, komplexere elektronische Komponenten und neue Lieferanten (die Automobil-Standards noch nicht beherrschen) sind nur einige Treiber dieser Entwicklung. All das erschwert es dem OEM, den Überblick zu behalten und die Lieferkette effizient und in Echtzeit zu managen.

Unter dem Stichwort „Logistik 4.0“ erschließt die Ingenics AG mit Ihren Kunden Transparenz- und Effizienzpotenziale in der gesamten Lieferkette unter Berücksichtigung digitaler Technologien – zum Beispiel dem Intralogistics-Cockpit 4.0. Dabei werden Materialflüsse, Lagerkapazitäten und Logistikkonzepte verbessert, um einen höchstmöglichen Effizienzgrad zu erreichen.

Gleichzeitig werden die Geschäftsprozesse untersucht und optimiert, Verschwendungen aufgedeckt und eliminiert und die Mitarbeiter im Prozess für die Veränderungen sensibilisiert.

Im Ergebnis entsteht ein ganzheitliches Logistikkonzept und ein robuster, effizienter Geschäftsprozess in der gesamten Lieferkette.

4. Lieferanten-Management optimieren

In der Automobilindustrie liegt der Anteil der Zulieferer an der Wertschöpfung des OEM durchschnittlich bei ca. 70 %. Diese Zahl zeigt die Bedeutung einer effizienten Supply Chain und eines leistungsfähigen Lieferanten-Managements für den OEM.

Gerade durch die Elektromobilität und Connectivity werden neue Lieferanten gelistet, die die Automobil-Standards noch nicht beherrschen. Durch den Aufbau und die Durchsetzung der IATF 16949 (der neue Qualitätsstandard der International Automotive Task Force) entwickeln sich zusätzliche Anforderungen.

Die Ingenics AG begleitet ihre Kunden aus der Automobilindustrie bei der Absicherung von Produkt- und Prozessqualität in der Supply Chain und dem Aufbau eines systematischen, digitalen Lieferanten-Management-Systems. Dabei stehen folgende Ziele im Vordergrund:

  • Kosteneffizienz und Liefertreue sicherstellen
  • Lieferqualität definieren und absichern
  • Beschaffungskosten optimieren
  • Lieferanten effektiv und effizient steuern
  • unternehmensübergreifende Prozesse kollaborativ optimieren
  • Versorgungsrisiko nachhaltig minimieren
  • strategische Bindung wichtiger Lieferanten auf- und ausbauen

 

Das Resultat ist ein konzept- und kennzahlenbasiertes Management-System basierend auf einem entsprechend robusten Prozess. Dies ermöglicht dem OEM jederzeit einen detaillierten Überblick über die Lieferanten, ihre aktuelle Performance und deren Entwicklungsstand.


5. Komplexe Supply Chain beherrschen

Vielschichtige Strukturen in der Supply Chain des Automobilherstellers erfordern individuelle Steuerungssysteme, die Transparenz schaffen und damit die Komplexität beherrschbar machen.

Das IT-System an sich ist nur ein Teil der Lösung. Vielmehr geht es um das Kennzahlensystem (KPI), die Datenquellen, Schnittstellen und Harmonisierung sowie die Thematik, Aktualität bzw. das Schlagwort „Echtzeit“.

Eine leistungsfähige Business Intelligence-Lösung für die Supply Chain sollte die komplette Lieferkette und alle beteiligten Lieferanten abbilden. Ingenics hat dafür eigene Business Intelligence-Lösungen entwickelt, die jeweils unternehmensspezifisch angepasst werden:

  • Produktions-Cockpit 4.0“ mit dem Schwerpunkt auf den eigenen Produktionsbereich des Herstellers
  • Intralogistics-Cockpit 4.0“ mit dem Schwerpunkt auf die Logistikprozesse im eigenen Betriebsgelände und einer möglichen Anbindung der Lieferanten

Die Cockpits verbinden Datenanalyse- und Systemexpertise mit umfassender Erfahrung auf dem Shopfloor, in der Logistik, bei Prozessoptimierungen und dem Industrial Engineering-Ansatz.