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Ingenics beglückwünscht Audi zum Produktionsstart ihres ersten rein elektrischen SUV

Ingenics hat am Umbau des Werks Brüssel mitgewirkt – in mehreren Umbauschritten bei teilweise laufender Produktion des Audi A1.

Der Audi e-tron ist der erste vollelektrische SUV der Marke mit den Vier Ringen. Als Anfang September die Serienfertigung des neuen Elektro-SUV startete, ging auch für Ingenics eine aufregende Zeit zu Ende. Denn das Beratungsunternehmen hat seit Mitte 2016 den Automobilhersteller bei den grundlegenden Umstrukturierungen unterstützt, die erforderlich waren, um das Werk Brüssel im Bereich der Endmontage für den reibungslosen Produktionsstart vorzubereiten. Dass bis vor wenigen Wochen im selben Werk noch der Audi A1 vom Band fuhr, machte diese Umbauten zu einer echten Herausforderung. 

„Audi hat für den Audi e-tron zahlreiche Kompetenzen in-house aufgebaut und sowohl die Batterietechnik als auch den Antrieb selbst entwickelt. Viele Fertigungsschritte in der Produktion haben die Mitarbeiter neu gedacht, geplant und umgesetzt“, sagt Patrick Danau, Sprecher der Geschäftsführung von Audi Brussels.

„Wir sind wirklich stolz darauf, dass Ingenics zu diesem erfolgreichen Produktionsstart beitragen konnte“, sagt Tobias Katai, Ingenics Digitalisierungs-Experte und Key Account Manager für Audi. Einschließlich mehrerer Vorprojekte waren die Ingenics-Mitarbeiter gut drei Jahre lang für Audi im Einsatz, teilweise auch vor Ort in Brüssel.

Strukturiertes Vorgehen, Disziplin und ein stringentes Projektmanagement als Erfolgsfaktoren

Die Planung und Umsetzung der Entkernung einer kompletten Montage und ihres Neuaufbaus unter veränderten Prämissen sei sowohl während der Umbaupausen als auch bei laufendem Betrieb enorm komplex gewesen. „Bis zuletzt musste nach jeder Betriebsruhe die Produktion des Audi A1 wieder mit voller Stückzahl anlaufen“, so Tobias Katai. „Das war nur durch eine sehr strukturierte Vorgehensweise, ein sehr gutes Team und ein stringentes Projektmanagement sowie einen Benchmark in der Terminplansteuerung zu leisten.“ 

Neben der eigenen Batteriefertigung wurden ein neuer Karosseriebau sowie Einrichtungen zur Qualitätsprüfung neuer Assistenz- und Konnektivitätssysteme realisiert. Die Lackiererei wurde grundlegend umgebaut. Statt konventioneller Fördertechnik bringen nun Fahrerlose Transportsysteme die Batterie „just in sequence“ an die neue Linie. 

„Wir haben das Werk Brüssel in nur drei Jahren während der laufenden A1-Produktion für den Audi e-tron umgerüstet“, sagt Mario Kremer, Leiter Fertigungsplanung Montage Audi AG. In allen Gewerken gab es Neubauten oder tiefgreifende Umstrukturierungen. Die Montage hat das Projektteam aus der Audi Fertigungsplanung in einer Rekordzeit von nur eineinhalb Jahren fit gemacht für den Start unseres ersten Elektro-SUV. Das Team von Ingenics hat dazu einen wesentlichen Teil beigetragen.“

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