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E-Mobility und die Montage der Zukunft

Die Zunahme an E-Fahrzeugen wird auch die Anzahl an Fahrzeugvarianten in der Automobilfertigung steigen lassen. Darüber hinaus nehmen auch jetzt schon die Elektrik-Komponenten im Fahrzeug zu und geben zukünftig einen immer schnelleren Takt der Innovationen vor, dem die Hersteller nur mit einer größeren Flexibilität gerecht werden können. Die eigentliche Herausforderung für OEMs wird in den nächsten Jahren darin bestehen, die steigende Varianz zu integrieren und die Montagelinie optimal zu gestalten und auszutakten.

Flexibilität als Schlüssel für Markterfolg

Es gibt zahlreiche Punkte, an denen man eine E-Mobility Transformation in der Montage ansetzen kann. Ingenics beplant die Montagestruktur sowie die Montageflexibilität auf strategischer und inhaltlicher Ebene und nimmt dabei die Anlagen und Betriebsmittel, die Arbeitsorganisation und die Gebäude selbst genau unter die Lupe. Vom vermehrten Einsatz von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) und Mensch-Roboter-Kollaborationen (MRK) über optimierte Mensch-Maschine-Schnittstellen bis zu einer Steigerung der Flächenflexibilität in den Produktionshallen zeigen wir Lösungen auf, die zeitnah umsetzbar sind und eine Montage zum Ergebnis haben, die flexibel und hocheffizient ist.

MRK weil es in der Natur des Menschen liegt

Wirtschaftlicher Erfolg ist seit jeher abhängig von intensiver Zusammenarbeit, die reibungslos und zielführend verläuft. Deshalb gehen Menschen geschäftliche Partnerschaften und Kollaborationen ein, erfinden und benutzen Werkzeuge und Maschinen, um schneller, besser und effizienter (bequemer und ressourcenschonender) das gewünschte Ziel zu erreichen. Nicht anders verhält es sich mit Mensch-Roboter-Kollaborationen am Arbeitsplatz. Es gibt immer noch zu viele Tätigkeiten, bei denen ein rein menschliches Engagement geradezu an Ressourcenverschwendung grenzt: komplexe Rechenaufgaben, sich ständig wiederholende Aktionen oder unergonomische Arbeiten. Genau hier greifen Systeme, die sich ergänzen und unterstützen, da die Kombination aus Mensch und Computer bzw. Roboter enorm leistungsfähig ist. In einem Unternehmen gilt es, diese Potenziale aufzudecken und auch zu nutzen, denn zusammen schafft man mehr, was nicht nur für Ingenics und unsere Kunden gilt, sondern auch für Menschen und Roboter in der Montage.

Schwarmmontage für das Optimum

Betrachtet man die Linienfertigung mit ihrer Effizienz und die Inselmontage mit ihrer Flexibilität, dann liegt der Schluss nahe, dass eine individuelle Kombination aus beidem das Optimum darstellt für den Montageprozess in einem Unternehmen.
Diese Kombination existiert bereits und sie hat einen Namen: Schwarmmontage. Hier ergeben gerichteter Fluss und starre Verkettung auf der einen Seite sowie Flexibilität und Modularität auf der anderen eine wirkungsvolle Mischung, die jede Montage auf eine höhere Stufe hebt.

Durch die Integration bzw. den Ausbau von MRK-Lösungen und FTS ist es möglich, die Vorteile sowohl der Linien- als auch der Inselfertigung zu nutzen und sich quasi spezifisch die Rosinen herauszupicken. Dazu steigert die Schaffung eines Gesamtsystems, das intelligent vernetzt ist, die Effizienz und Flexibilität hinsichtlich Produkt und Fertigung. Ein solch skalierbares System mit wandelbaren Strukturen auf ein Unternehmen zuzuschneiden, damit am Ende dann ein Höchstmaß an Profitabilität und nachhaltigem Erfolg herauskommt, darin liegen seit Jahren die Stärken von Ingenics, die wir mit unseren Kunden zusammen und in ihrem Sinne einsetzen.