Choose your language
CONTINUE

Produktivität durch Industrial Engineering nachhaltig steigern

    In zahlreichen Unternehmen treffen immer komplexere Produkte und Projekte, steigende Kundenanforderungen und der Bedarf an eine hohe Wandlungsfähigkeit der Produktion auf verschlankte, interne Organisationen mit unzureichender Kompetenz oder Kapazität im Bereich Industrial Engineering. Die dadurch entstehenden Defizite im nachhaltigen Produktivitätsmanagement können die Wettbewerbsposition des Unternehmens existentiell bedrohen. Zudem ist die Motivation der Mitarbeiter oftmals durch eine Vielzahl von Lean- und KVP-Aktivitäten zusätzlich „belastet“, deren Wirkung in der Vergangenheit aufgrund fehlender Nachhaltigkeit verhallte. Ein optimal auf das Unternehmen ausgerichtetes Industrial Engineering sorgt dagegen für die notwendigen Strukturen und Systematik zur nachhaltigen Produktivitätssteigerung.

    Die Ingenics AG verfolgt mit Ihrer Industrial Engineering Philosophie als eines der wenigen Beratungsunternehmen einen ganzheitlichen Ansatz - von der strategischen Entwicklung, über die taktischen Strukturen und Methoden bis zur operativen Erschließung der tatsächlichen Potenziale. Dies geht weit über die üblichen LEAN- und KVP-Projekte hinaus. Es geht dabei insbesondere um die Etablierung eines Industrial Engineering (IE)-Systems mit entsprechenden Strukturen und Prozessstandards, das individuell an das Unternehmen angepasst wird.

    Die in diesem Zusammenhang aufgebauten Strukturen, Prozesse und Methoden dienen dem Betrieb und der Optimierung des Produktionssystems. Die Einbindung der Mitarbeiter steht hierbei im Vordergrund. Damit wird eine nachhaltigere und ganzheitlichere Umsetzung der LEAN- Philosophie unterstützt und die Etablierung einer KVP-Organisation erreicht.

    Auf Basis der jahrzehntelangen, intensiven Begleitung von Mittelstand und Großunternehmen sieht die Ingenics AG drei zentrale Handlungsfelder zum Aufbau eines Industrial Engineering-Systems in den Unternehmen:

    1. Standortbestimmung des Reifegrades des Industrial Engineering-Systems
    2. Strategische Ausrichtung und Ableitung des Strategiemodell Industrial Engineering 4.0
    3. Etablierung des Industrial Engineering-Systems

    1. Standortbestimmung des Reifegrades des Industrial Engineering-Systems

    Eine detaillierte Standortbestimmung ist die notwendige Voraussetzung zur Erschließung von Produktivitätsreserven durch ein Industrial Engineering-System. Bei der Standortbestimmung wird das Unternehmen im Hinblick auf Potenziale im Bereich Industrial Engineering untersucht.

    Im Fokus der Analyse stehen:

    • Strategie und Zielsystem IE
    • IE-Geschäftsprozesse
    • Mitarbeiterkompetenz
    • Methodenkompetenz in Prozessgestaltung, Arbeitsplatzgestaltung, Produktdesign, Vorgabezeitermittlung, Leistungsplanung und -steuerung
    • Technisches System und Infrastruktur

    Wesentlicher Bestandteil der Standortbestimmung ist ein über die Jahre verfeinertes Reifegradmodell des IE-Systems. Es beschreibt das „Ideal“ der gelebten IE-Organisation im Hinblick auf technisches System, Prozess, Methoden, Mitarbeiter, Strategie und Organisation.

    Der Reifegrad wird mit Hilfe des Modells über vier Reifegradstufen sehr detailliert bestimmt. Aus der Abweichung zum „Ideal“ ergibt sich der unternehmensindividuelle Handlungsbedarf, der priorisiert, sukzessive erschlossen und der Fortschritt wiederum über das Modell gemessen wird.

    Das Management des Unternehmens erhält in dieser Phase eine detaillierte Standortbestimmung zur Erschließung von Produktivitätsreserven und einen konkreten Plan für den Aufbau oder die Weiterentwicklung des Industrial Engineering-Systems. 
     

    2. Strategische Ausrichtung und Ableitung des Strategiemodells Industrial Engineering 4.0

    Der nachhaltige Aufbau eines Systems zum Industrial Engineering setzt die Einbettung in die Gesamtstrategie des Unternehmens voraus. Die strategische Ausrichtung und Organisation des Unternehmens sowie der relevante Rahmen für das IE-System werden dafür gemeinsam mit dem Unternehmen ermittelt. 
     

    Folgende Fragen werden hier insbesondere mit Hilfe des Reifegradmodells beantwortet:

    • Welche Ziele und Handlungsfelder sind in der Unternehmensstrategie für das Industrial Engineering verankert?
    • Gibt es eine formulierte Vision Industrie 4.0 für das Industrial Engineering? 
    • Existierten eine taktische und operative Zielplanung, ein Prozessmodel bzw. Organisationsmodell für das Industrial Engineering? 
    • Welche Wirkung hat das Zielsystem auf das Produktivitätsmanagement? 
    • Welche Methoden und Standards kommen zum Einsatz und wie ist deren Prozessreifegrad?
    • Welche technischen Systeme unterstützen die Produkt-, Prozess- und Produktionsplanung im Hinblick auf Datenbereitstellung und Datennutzung?
    • Entsprechen und unterstützten die Anforderungsprofile der IE-Mitarbeiter die Industrial Engineering Strategie?  

     
    Die Beantwortung der Fragen führt in der gemeinsamen Arbeit zur konzeptionellen Grundlage für das Industrial Engineering-System und damit zu dem unternehmensindividuellen Strategiemodell Industrial Engineering 4.0. 
     

    3. Etablierung des Industrial Engineering-Systems

    Nach der Bestimmung des Standortes und der Ableitung der strategischen, taktischen und operativen Handlungsfelder werden die konkreten Produktivitätsreserven und Potenziale im Unternehmen erschlossen. Erfolgsfaktor hierbei ist das Etablieren eines nachhaltigen Industrial Engineering-Systems zur langfristigen Produktivitätsorientierung.
    Die Guideline dafür bilden die in dem Reifegradmodell und den Performance-Checks aufgedeckten Handlungsfelder, bei deren Erschließung der Kunde sehr operativ und konsequent begleitet wird.

    Folgende Beratungsleistungen und Methoden sind konkrete Hebel, die bei der Implementierung von Ingenics eingesetzt werden: 

     

    • Lean Management und Leadership
    • Produktivitätsmanagement mit Leistungsplanung und -steuerung
    • Wertstromanalyse 4.0
    • Prozessplanung und Prozessoptimierung
    • Arbeitsplatzgestaltung und Ergonomie
    • Shopfloor-Management
    • Identifizieren und Eliminieren von Verschwendung 
    • Vorgabezeitermittlung zum Beispiel durch Analyse nach der REFA Methode, mit Hilfe von Methods-Time Measurement (MTM) oder Maynard Operation Sequence Technique (MOST) sowie weitere Datenerfassungsmethoden
    • Nivellierung von Arbeitssystemen mittels Line Balancing
    • Personalbedarfsermittlung
    • Anreiz- und Entgeltsysteme
    • Production Pace Control (Taktzeitbestimmung und -optimierung)
    • das Ingenics Industrial Engineering-Cockpit als kundenindividuelles Dashboard und Kennzahlensystem (integraler Bestandteil des IE-Systems)

    Industrial Engineering-System erschließt fortwährend Produktivitätsreserven im Unternehmen

    Ein optimal auf das Unternehmen ausgerichtetes Industrial Engineering sorgt für die notwendige Struktur und entsprechende Systeme und sichert so die Wettbewerbsfähigkeit durch:  

    • die nachhaltige Erhöhung der Produktivität
    • die Optimierung der Geschäftsprozesse
    • die Verbesserung der detaillierten Abläufe im Fertigungsprozess
    • eine relevante Erhöhung der Transparenz in der Arbeitsorganisation
    • die Berücksichtigung und Optimierung von Infrastruktur und dem arbeitsorganisatorischen Regulierungsrahmen
    • ein wirksames Steuerungssystem zur Abweichungsanalyse und langfristigen Identifikation von Produktivitätsreserven
    • die generelle Optimierung des Zusammenwirkens von Mensch, Material und Maschine
    • die nachhaltige und ganzheitliche Umsetzung der LEAN- und KVP-Philosophie
    • die Erhaltung und Verbesserung von Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden