Choose your language
CONTINUE
©
Rhombus outline blue green
Rhombus outline blue green
Rhombus outline blue green

Qualitätsmanagement: Alle Elemente der Lieferkette optimal steuern

In vielen Branchen verlagert sich die Wertschöpfung zunehmend in komplexe, kleinteilige Lieferketten. Daher müssen produzierende Unternehmen ihr Qualitätsmanagement über die gesamte Supply Chain betrachten. Sie benötigen eine umfassende, nachhaltige Qualitätspolitik mit fokussierter Vernetzung inklusive passender Strategien, Prozesse, Tools und Verantwortlichkeiten. In Zeiten der Digitalisierung bekommt die vertikale und horizontale Vernetzung der Unternehmen höheren Stellenwert. So verankern sie in ihrer Organisation ein tiefes Qualitätsbewusstsein – mit dem Ziel, alle Elemente der Lieferkette optimal zu steuern und auf diese Weise von exzellenten Qualitätsergebnissen sowie von Wettbewerbsvorteilen zu profitieren.

Regeln, Prozesse und Zuständigkeiten von Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement (QM) umfasst alle Strategien und Maßnahmen, die beitragen, dass ein Unternehmen seine Qualitätsziele erreicht. Qualitätsmanagement zeigt also, wie Qualität innerhalb einer Organisation entsteht. Die dazugehörigen Regeln, Prozesse und Zuständigkeiten müssen Entscheider mit Blick auf externe (und ggf. interne) Einflüsse definieren. Nur so kann ein Qualitätsmanagement entstehen, das die Qualität von Produkten und/oder Dienstleistungen gemäß den Ansprüchen sämtlicher Interessengruppen sicherstellt und mit der Geschwindigkeit der neusten Entwicklungen in der Digitalisierung mithalten kann.

Herausforderungen im Qualitätsmanagement

So simpel, wie das in der Theorie klingen mag, ist es in der Praxis leider nicht. Aufgrund externer Einflüsse und der zunehmenden Verkettung in der Wertschöpfung ist Qualitätsmanagement heute eine komplexe Aufgabe, die Unternehmen nicht vernachlässigen dürfen.

Neben gesetzlichen und behördlichen Vorgaben sowie den Anforderungen von Kunden sind es vor allem internationale QM-Standards, die Einfluss auf das Qualitätsmanagement ausüben. Am bekanntesten ist die ISO 9001; ein Normen-Katalog, der Mindesterfordernisse an das QM-System von Unternehmen jeder Art und Größe zusammenfasst. Darüber hinaus gibt es zahlreiche branchenspezifische QM-Normen, wie die IATF 16949 (Automobilindustrie) oder die europäische Norm EN 9100 (Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie), deren Regeln sich stark auf das Qualitätsmanagement auswirken. Unternehmen können diese Regeln nicht ignorieren, da sie andernfalls Gefahr laufen, empfindliche wirtschaftliche Nachteile zu erleiden.

Die meisten Unternehmen nutzen heute ein integriertes Managementsystem, das alle nötigen Methoden und Instrumente beinhaltet, mit denen sie die Anforderungen aus unterschiedlichen Bereichen (z. B. Umweltschutz, Arbeitssicherheit) erfüllen. Das Qualitätsmanagement in dieses System zu integrieren, ist keine leichte Aufgabe:

  • Zum einen nehmen komplexe Themenbereiche wie Risikomanagement, Lieferantenmanagement und IT-Sicherheit (denken Sie nur an die ISO 27001 oder an TISAX) in QM-Normen einen immer größeren Stellenwert ein. QM-Verantwortliche müssen daher ihre Innenperspektive überwinden und sicherstellen, dass sämtliche Vorgaben über die gesamte Lieferkette hinweg erfüllt werden.
  • Zum anderen ist es ohne Erfahrung schwierig, robuste Unternehmensprozesse zu definieren, die nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern alle Mitarbeiter auch in der Praxis leben und umsetzen.

Die Handlungsfelder, die sich daraus ergeben, müssen Unternehmen in ihren Geschäftsprozessen umsetzen. Ihr Ziel muss es sein, Verantwortlichkeiten und Befugnisse klar zu regeln und dafür zu sorgen, dass sich alle Beteiligten an die definierten Vorgehensweisen halten. So entsteht ein Prozessrahmen, mit dessen Hilfe sich die Qualität von Produkten und Dienstleistungen, die Kundenzufriedenheit sowie die Wettbewerbsfähigkeit einer Organisation sichern oder verbessern lassen.

In Kombination mit den neusten Entwicklungen der Digitalisierung bieten wir Ihnen die Kompetenz, Ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.

Handlungsfelder

  • Entwicklung und Einführung global integrierter Managementsysteme
  • strukturierte Assessment- und Auditdurchführung mit Potenzialbewertung, z.B. IATF 16949, VDA 6.3, ISO 9001, EN 9100, EN 1090 usw.
  • Gestaltung übergreifender Qualitätsprogramme
  • Entwicklung von Qualifizierungs- und Lernbausteinen sowie Durchführung von Trainings
  • Coaching und Weiterentwicklung der Organisation auf spezifische Kundenanforderungen aus Automobil, Luftfahrt, Medizin usw.
  • Transparentes, präventives Risikomanagement auf Basis von intelligenter Vernetzung der Lieferantenstruktur