Ansprechpartner Sieghard Schmetzer

Sieghard Schmetzer

Partner, Director Center of Competence
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Fabrik 4.0 als Wertschöpfungsgenerator

Spricht man von Industrie 4.0 und ihrem Einfluss auf die zukünftige Fabrikgestaltung, dann bleibt es für viele Entscheider eine vage Vorstellung, was das wirklich zu bedeuten hat. Konkreter und erkenntnisreicher ist dagegen die Feststellung, dass die Fertigung in Zukunft von mehr Produktindividualisierung und deutlich kürzeren Produktlebenszyklen bestimmt sein wird. Deshalb sind die Auswirkungen auf ein Fabriksystem sehr  umfassend und ebenso die Trends zu einer entsprechenden, digitalen Transformation, wie beispielsweise Energieeffizienz, Wandlungsfähigkeit, Dezentralisierung, Modularisierung, Anpassung an den Menschen und intelligente Gebäude.

Digitale Transformation und ganzheitliche Vernetzung

Es gibt diverse Schwerpunkte, die eine Fabrik 4.0 ausmachen. Das Erlangen bzw. Steigern von Wandlungsfähigkeit und Flexibilität durch standardisierte Schnittstellen, modulare Systemelemente, Plug & Produce und die Vermeidung von starren Strukturen ist ein wichtiger Faktor, ohne den die Wettbewerbsfähigkeit in Zukunft nicht mehr zu gewährleisten ist. Darüber hinaus kann man mit dem Zusammenspiel von Sensorik und Aktorik, Predictive Maintenance, smarten Baustoffen und einem implementierten Indoor Positioning ein intelligentes Gebäude schaffen, das erheblich zu einer optimierten Wertschöpfungskette beiträgt. Die Ressourcen- und Energieeffizienz sowie Ausrichtung auf den Menschen und somit die Gestaltung der Arbeitswelten sind weitere Aspekte, die bei einer zukunftsfähigen Fabrik eine Rolle spielen.

Die Transparenz auf allen Ebenen durch Digitalisierung und die ganzheitliche Vernetzung des Fabriksystems weisen den Weg, um die Vorteile einer solchen Fabrik voll auszuschöpfen: Bewältigung der steigenden Komplexität von Produkten und der Produktion, optimale Einbindung neuer Technologien, Ressourceneffizienz und reduzierter Materialeinsatz, alterns- und altersgerechtes Arbeiten, reibungslose Kooperation zwischen Mensch, Technik und Organisation und natürlich, immens wichtig – die Steigerung der Wertschöpfung.

Technologie als Treiber der Fabrik 4.0

Im Kontext der Industrie 4.0 ist es ratsam, einen Umbau, Ausbau oder Neubau der Fabrik in Betracht zu ziehen. Bauliche Maßnahmen zu planen und umzusetzen trägt erheblich zur Weiterentwicklung und zum Wachstum eines Unternehmens bei und sichert die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Insbesondere neue Technologien treiben eine solche Veränderung rasant voran, denn diese gilt es reibungslos zu implementieren, damit sie ihre volle Wirkung entfalten können. Big Data und Advanced Analytics, Visualisierung durch Augmented und Virtual Reality sowie Kollaborations- und Kommunikationsplattformen sind keine Zukunftsvisionen, die irgendwann eventuell eine Rolle spielen, sondern heute schon die Werkzeuge, mit denen man sich von der eigenen Konkurrenz absetzen kann.

Ingenics – Erfahrung und Weitsicht in der Fabrikplanung

In der Planung und auch während der Bauphase erkennen wir Probleme, bevor sie entstehen, damit sie unmittelbar angepackt werden, und mit unserem exzellenten Schnittstellenmanagement sorgen wir auch dafür, dass die Anforderungen verschiedener Seiten beim Projekt vor Ort in Einklang gebracht werden, um die Zeit- und Kostenpläne einzuhalten.

Viele Unternehmen schätzen unsere Expertise auf diesem Gebiet, da wir unsere Prozess- und Methodenkompetenz genauso in ein Projekt einbringen wie unsere weitreichende technische Kompetenz, deren Stellenwert im Zuge der digitalen Transformation immer größer wird. Hier ist es entscheidend, dass wir die nötige und – bei jedem Kunden – individuelle Weitsicht haben, um das zukünftige Fabriksystem zu einem effizienten Wertschöpfungsgenerator zu machen.