Ansprechpartner Sieghard Schmetzer

Sieghard Schmetzer

Partner, Director Center of Competence
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Fabrikplanung: Das große Ganze für die Zukunft

Wertschöpfung in der Industrie 4.0 ist ein Thema, das die Optimierung vieler Bereiche einbezieht, wie beispielsweise die Logistik oder die Produktion. Entscheidend ist allerdings, dass in einer modernen Fabrik, all diese Bereiche effizient ineinandergreifen. Dies wird erreicht, indem nicht nur der Materialfluss sondern auch der Informationsfluss in den Prozessen selbst und den einzelnen Bereichen untereinander verbessert wird. Den Grundstein dafür bildet eine durchdachte Fabrikplanung, von der richtigen Standortauswahl über die idealen Raumanforderungen bis zu den passenden Arbeitswelten.     

Zukunftsfähigkeit durch einen Werksstrukturplan

Ein Unternehmen wird zukunftssicher gestaltet, indem ein Werksstrukturplan entwickelt wird, der aktuelle Produkte genauso berücksichtigt wie zukünftige. Ein solches Konzept unterstützt ein Unternehmen langfristig und nachhaltig, damit wichtige Entscheidungen eine solide Basis haben. Eine wertstromorientierte Produktion fußt auf der Planung von Prozessen, Strukturen und Layouts. Dabei werden wirtschaftliche und energieeffiziente Gebäudestrukturen und Prozesse definiert, und die erforderlichen Flächen und Raumanforderungen einschließlich einer maximalen Anpassungsfähigkeit für kommende Veränderungen berücksichtigt.

Masterplan als roter Faden – und Strang, an dem alle gemeinsam ziehen

Die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ist niemals abhängig von einem Aspekt allein; und genau das berücksichtigt eine exzellente Werksstrukturplanung. Gerade in der Industrie 4.0 spielen technologische und arbeitspsychologische Faktoren und deren Zusammenspiel eine große Rolle. Diese sind insbesondere im Change Management zu berücksichtigen, aber auch in der Fabrikplanung, wenn es konkret um die Gestaltung der Arbeitswelten geht. Wir verstehen uns als Übersetzer und Umsetzer in den entscheidenden Bereichen der Wertschöpfung und unterstützen unsere Kunden darin, die richtigen Technologien zu verstehen, sie einzusetzen und ein Produktions- und Arbeitsumfeld zu schaffen, das auf ein einziges Ziel ausgerichtet ist: den Erfolg des Unternehmens und der Menschen, die dort arbeiten. 

Eine profunde Fabrikplanung behandelt nicht nur die Optimierung von Durchlaufzeiten und Ressourceneinsatz oder die Spezifikation von Einrichtung und Anlagen, vielmehr zielt sie auch auf eine ideale Arbeitssystemgestaltung und eine Verbesserung der gesamten Organisationsstruktur ab.

Arbeitswelten 4.0 im produzierenden Mittelstand

Die richtige Gestaltung von Arbeitswelten ist gerade in der heutigen Zeit ein immens wichtiger Ansatz, um produktiver und effizienter zu werden. Ob territoriale oder non-territoriale Arbeitsplätze oder eine Philosophie des Clean Desk, es geht immer um das Gleichgewicht von Produktivität, Auslastung und Wohlbefinden der Angestellten. Dies fängt bei der Raumaufteilung an, geht weiter über die technischen Anforderungen und hört bei der Wahl der Büromöbel noch lange nicht auf; gilt es doch auch, eine arbeitsplatzbezogene Leitkultur aufzustellen und zu etablieren.

Dies betrifft alle Branchen, und besonders der Mittelstand hat hier eine Möglichkeit, im Sinne der eigenen Wertschöpfung und im Werben um Fachkräfte, einen großen Schritt nach vorne zu machen, eine wichtige Etappe zu meistern, auf dem Weg zur Fabrik der Zukunft.   

Ob man es Generalentwicklungsplan, Werksstrukturplan oder Masterplan nennt spielt dabei keine Rolle, solange Know-how und Erfahrung vorhanden sind, um den zukünftigen Weg aufzeigen und ihn beschreiten zu können. Deshalb sind wir Experten in der Fabrikplanung, in all ihrer Tiefe und Breite.