Luftfahrt

Effizienzen nachhaltig steigern in der Luftfahrt Branche

Effizienzsteigerung ist einer der zentralen Hebel, um die Geschäftsmodelle in der Luftfahrt-Zulieferindustrie abzusichern.

Verbesserte Effizienzen sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und erschließen damit Handlungsspielräume für die Zukunft. Die Unternehmensberatung Ingenics AG beantwortet gemeinsam mit ihren Kunden die geschäftsrelevanten Fragen dazu:

 

  • Wie können die vereinbarten Lieferzeitpunkte des OEM sichergestellt werden? Welche Konsequenzen haben Abweichungen für den Zulieferer?
  • Wie schlägt sich eine Veränderung des Ratenhochlaufs bei dem Zulieferer nieder? Welche Handlungsspielräume bieten sich?
  • Wie stark ist der Kostendruck für Zulieferunternehmen der Luftfahrtbranche? Wo finden sich Wege, Kosten zu optimieren und Margen zu steigern?
  • Welche Digitalisierungsstrategie ist im Rahmen der Diskussion zur Digitalen Transformation die richtige? Wie muss die digitale Architektur und das Wertstromdesign zur Identifizierung der Informationsbrüche und deren Behebung aussehen? Wie können Produktion und Lager/Logistik vom Einsatz eines Digitalen Zwillings profitieren?

Krisenmanagement im Bereich Luftfahrt

Einschätzung der Situation in der Luftfahrt- und Zulieferindustrie

Bereits vor Covid-19 stand die Branche unter Druck. Jetzt leidet sie jedoch massiv unter den Folgen der Pandemie. 

Konkrete Handlungsfelder im Fokus

Hamburg Aviation Summit 2021

Vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrung im Aviation Consulting sieht Ingenics vier zentrale Handlungsfelder für die Unternehmen:

1. Liefereffizienz steigern in der Luftfahrtindustrie

Im täglichen Geschäft stellt die Kennzahl „Liefereffizienz“ eine zentrale, operative Erfolgsgröße dar. Abweichungen von den mit dem OEM vereinbarten Lieferzeitpunkten schlagen sich negativ auf die Bewertung als Zulieferer nieder. Darüber hinaus kosten diese Abweichungen bares Geld in Form von internen, zusätzlichen Aufwänden oder Vertragsstrafen. Ein Handlungsfeld, das es zu bearbeiten gilt!

Beratung in der Luftfahrtindustrie

Die Ingenics AG hat hier in zahlreichen Projekten ihre pragmatische und lösungsorientierte Herangehensweise in der strategischen Beratung bewiesen. Über ein Organisations-Assessment, das die Analyse der Zulieferkette sowie der Fertigungs- und Lieferprozesse beinhaltet, werden Schwachstellen identifiziert. Neben dem Supply-Chain-Management spielt dabei die Organisation der Fertigung – insbesondere die Produktionsplanung - eine zentrale Rolle. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Anlageneffizienz (Kennzahl Gesamtanlageneffektivität / OEE = overall equipment efficiency) gelegt, ebenso auf die Austaktung, bzw. das Line-Balancing zur Reduzierung der Durchlaufzeit und der kompromisslosen Absicherung des kritischen Pfades.

Diese Verbesserungen haben die Steigerung der Liefereffizienz und die Stabilisierung der Prozesse zur Folge. Dabei stehen für Ingenics neben der eigentlichen Geschäftsprozessoptimierung und Fertigungsprozessoptimierung vor allem die beteiligten Mitarbeitenden im Vordergrund. Das Ergebnis der Optimierung ist ein valider, belastbarer Prozess, der bei der Kenngröße „Liefereffizienz“ deutliche Verbesserungen zeigt. Bei Bedarf kann der Kunde auch das Ingenics Intralogistics Cockpit 4.0 zur end-to-end-Überwachung, Analyse und Steuerung der Intralogistikprozesse integrieren.

2. Durchlaufzeiten in der Luftfahrtbranche reduzieren

Die Durchlaufzeiten der Bauteile und Komponenten sind ein weiteres, wichtiges Feld für die Zulieferer der Luftfahrtbranche, denn hohe Bestände binden Kapital und lenken von den eigentlichen Problemen ab. Eine hohe Stabilität und ein hoher Wirkungsgrad in den Durchlaufzeiten sind der Garant, um die oben bereits beschriebene Liefereffizienz auch wirklich einzuhalten. Darüber hinaus bieten kurze Durchlaufzeiten einen Wettbewerbsvorteil, um sich bei den Kunden als leistungsfähiger und flexibler Partner zu positionieren.

DieI Ingenics AG Beraterinnen und Berater identifizieren aufgrund umfangreicher Erfahrung in der Luftfahrtindustrie schnell und zuverlässig relevante Prozesse und erkennen Potenziale, um die Durchlaufzeit zu verbessern.

Beispielsweise mithilfe der Wertstromanalyse und strategischem Prozess-Design werden alle Einflussgrößen überprüft, Prozessvarianten simuliert, getestet und im Unternehmen etabliert. Das Fabrik-Layout wird optimiert, das Supply-Chain-Management entsprechend angepasst. Die Mannschaft wird geschult und gemeinsam werden die Veränderungen abgesichert, um auch in Zukunft stabil zu laufen.

Auch hier ist das Ergebnis ein robuster und effizienter Prozess. Gleichzeitig werden die aus dem optimierten Prozess notwendigen Anpassungen an Fertigungstechnologien, Manpower und IT-Systemen definiert und umgesetzt. Bei Bedarf setzt der Kunde das Ingenics Produktions-Cockpit 4.0 ein, das die operativen Führungskräfte in ihrem Arbeitsalltag mit einem end-to-end-monitoring spürbar entlastet.

3. Bauteilkosten (Recurring Costs) reduzieren

Eine branchentypische Herausforderung sind die regelmäßig auftretenden Diskrepanzen zwischen technischen und finanziellen Hypothesen aus der Angebotsphase und den späteren tatsächlichen Lösungs- und Herstellkosten der Bauteile.

Sei es zur Erfüllung bestehender Verträge oder auch im Pitch um neue Aufträge – wettbewerbsfähigen Bauteilkosten kommt eine erhebliche Bedeutung für die Luftfahrt-Zulieferindustrie zu. Für den OEM selbst ist dieses Thema ebenfalls von zentraler Bedeutung. Veränderungen in den Bauteilkosten zu Ungunsten des Zulieferers können die Kalkulation und den Erfolgsbeitrag eines Bauteils grundsätzlich in Frage stellen.

Die „Recurring Costs“ fest im Griff zu haben, ist ein weiterer Erfolgsfaktor, um Marktanteile im globalen Wettbewerb zu behaupten und um die Margen auch weiterhin abzusichern.

Um die Bauteilkosten zu prüfen und Senkungspotenziale zu identifizieren, analysiert Ingenics die relevanten Felder im Einkauf, der eigenen Wertschöpfung sowie der Logistik, identifiziert Felder zur Kosteneffizienz, setzt diese gemeinsam mit dem Kunden um und sorgt für eine Stabilität auch in der Zukunft. Ergänzend wird der Entwicklungs- und Konstruktionsprozess unter Target-Costing-Gesichtspunkten optimiert (Design-to-Cost-Ansatz) um möglichst früh fundierte „Make-or-Buy“ Entscheidungen treffen zu können.

Luftfahrtunternehmen profentieren von Kostensenkungspotenzialen sowie einem etablierten Frühwarnprozess, der die Bauteilkosten und deren Entwicklung trackt, Abweichungen bewertet und Handlungsoptionen aufzeigt.

Die Marge des Bauteils erhöht sich und sichert damit auch in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit bei Angeboten und Aufträgen ab. Das damit verbundene Operational-Excellence-Management garantiert diese Kostenvorteile auch für zukünftige Entwicklungen.

4. Unternehmensindividuelle Digitale Transformation

Die Handlungsoptionen der Digitalen Transformation bieten für den Luftfahrt-Zulieferer umfangreiche Möglichkeiten, Unternehmen und Prozesse nutzenstiftend zu revolutionieren. Ob Systeme, Kabine, Triebwerke oder Strukturbau das Geschäft des Zulieferers sind - die zentrale Frage lautet: wie sieht die für das Unternehmen individuell richtige Digitalisierungsstrategie aus?

Auch bei diesem Thema steht der kundenindividuelle Ansatz der Ingenics AG im Vordergrund. Beginnend mit einer Bestandsaufnahme bei den Prozessen und IT-Systemen richtet sich der Blickwinkel und damit Masterplan immer auf das ganze Unternehmen mit allen Abteilungen, die Lieferkette bzw. Endkunden. Es wird eng mit dem Auftraggeber die Frage nach der richtigen, digitalen Architektur beantwortet, die sich an die Unternehmensstrategie anlehnt.

Die Ingenics AG versteht sich dabei als Digitaler Architekt, der gemeinsam mit dem Kunden die Modellierung der Unternehmensarchitektur vorantreibt. Digitale Potenziale zu heben heißt dabei für den Luftfahrt-Zulieferer die intelligente Vernetzung aller Akteure, um damit ausreichende Transparenz und Information in Echtzeit in den Daten und Prozessen zu erreichen. Es geht also um die Stufen des OEM, der Systeme-, Komponenten- oder Teilelieferanten über alle relevanten Tier-Stufen. Über ein Wertstromdesign werden Informationsbrüche identifiziert sowie deren Behebung organisiert.

Ansätze dafür sind zum Beispiel Montage/Fertigung 4.0 (Vernetzung von Daten und Informationsstrukturen bisher getrennter Bereiche) sowie Möglichkeiten des Einsatzes eines „Digital Twin“ (dem digitalen Abbild von Unternehmensbereichen zur Planung und Simulation) in Produktion und Lager/Logistik.

Zwei Erfahrungswerte stehen bei der Unternehmensbegleitung im Vordergrund: die gemeinsam mit dem Unternehmen festgelegten Prioritäten, um Veränderungen parallel zum Tagesgeschäft realistisch leistbar zu machen und die intensive Einbindung der Mitarbeitenden. Beides bestimmt maßgeblich die Ausrichtung der Unterstützung und sichert nachhaltig den Erfolg.

Die gemeinsame Arbeit führt den Luftfahrt-Zulieferer zu einer hochgradig agile Prozessstruktur und Supply Chain, die in Echtzeit informiert und über Steuerimpulse sehr schnell angepasst werden kann. Die Basis für diese Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit bilden die vertikal und horizontal integrierten IT-Systeme.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter dem Stichwort „Digitale Transformation und Industrie 4.0".

Die Berater von Ingenics verfügen über Methodenkompetenz und internationale Branchenerfahrung im Bereich Aviation Consulting. Gemeinsam mit den Unternehmen der Luftfahrt-Zuliefer-Industrie begegnen sie den oben angesprochenen Handlungsfeldern partnerschaftlich und mit großem Know-how, um individuell die beste Lösung zu erarbeiten.

Bernhard Lietzmann

Bernhard Lietzmann

Partner, Director Business Unit
Telefon: +49 731 93680 229

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