Cost Reduction

Cost Reduction – Kostendruck senken

Der Kostendruck ist für viele Unternehmen sehr hoch. Auf der einen Seite hohe Kosten durch Rohstoff- und Energiepreise und auf der anderen Seite der Druck durch den globalen Wettbewerb und preisbewusste Konsumenten.

Das fordert signifikante und einschneidende Anpassungen der gesamten Organisation, um die Kostenstrukturen auf die geänderten Rahmenbedingungen anzupassen. In einem stagnierenden Umfeld hängt das sehr oft mit unpopulären Maßnahmen wie Downsizing zusammen.

Damit ein solches Projekt erfolgreich ist, setzen wir es nicht nur mit Ihnen top-down auf, sondern begleiten die Umsetzungen auch bottom-up auf der prozessualen Ebene, sodass die Organisation voll leistungsfähig bleibt und nicht auseinander bricht.

Vorstudie und Change Story

Cost Reduction Projekte werden Top-Down aufgesetzt. Die zur Ergebnisabsicherung notwendigen Zielvorgaben werden aus den Zukunftsszenarien abgeleitet. Die Change Story als Grundlage für die Kommunikation wird vorbereitet.

Zielbild Organisationsstruktur

Für die Ziel-Organisation werden Ablauf und Struktur auf Basis der definieren Zielgrößen entwickelt. Die dadurch notwendige Downsizing-Maßnahmen werden dadurch transparent und stellen die Zielvorgaben für die Bereiche dar.

Konzeption und Umsetzungsplanung

Es wird die Roadmap für die Realisierung erarbeitet. Parallel wird ein Controllinginstrument auf Basie eines Härtegradmodells etabliert. Zur Bewertung und Freigabe von Maßnahmen wird der Wirksamkeitshorizont in Form eines Ziel-ROI definiert. Die Kommunikation im Unternehmen wird intensiviert.

Umsetzungssprints Prozessoptimierung:

Die Optimierungssprints haben konkrete Zielvorgabe die erreicht werden müssen. Alle Maßnahmen werden über das Härtegradmodell bewertet und gesteuert. Ein Teilprojekt wird es dann als fertig abgenommen, wenn die definierten Maßnahmen im Härtegrad 5 bestätigt wurden.

Unsere Beratungsleistungen im Bereich Cost Reduction

Downsizing

Anpassung Kostenstrukturen

Wenn im Unternehmen signifikant Kostenreduzierungen zur Ergebnisabsicherung notwendig sind,  bietet Zero Base Budgeting (ZBB) den idealen Ansatz Budgets radikal zu hinterfragen.

Bei diesem Kostenplanungsansatz werden Budgets nicht auf Basis der Vorperiode, sondern für den jeweiligen Planungshorizont komplett neu (Zero Base) entsprechend definierter Leistungsniveaus geplant und freigegeben – und das nicht einmal im Jahr sondern kurzzyklisch auf Monatsbasis. Dies schafft Kostentransparenz und trägt wesentlich zum effizienten Einsatz der vorhandenen Mittel bei. Dieser Ansatz ist insbesondere für alle Gemeinkostenbereiche anzuwenden und dient in Zeiten von Unternehmenskrisen zur stringenten Steuerung der liquiden Mittel. Zusätzlich unterstützt Zero Base Budgeting etablierte Denkstrukturen aufzubrechen.

ZBB fordert einen kompletten Paradigmenwechsel im Planungsprozess und muss deswegen bedingungslos Top-down aufgesetzt werden. Im ersten Schritt werden durch das Management alle Budgets nicht nur eingefroren sondern zurück auf Null (Zero Base) gesetzt. Der Rahmen für die neue Budgetplanung wird entsprechend der wirtschaftlichen Situation  durch  das Festlegen des Leistungsniveaus vorgegeben.

› Leistungsniveau 1 – Minimalleistung zur Aufrechterhaltung des lebensnotwendigen Geschäftsbetriebs

› Leistungsniveau 2 – Regelleistungen entsprechend der Arbeits- bzw. Stellenbeschreibung

› Leistungsniveau 3 – Notwendige Maßnahmen zur langfristigen Zukunftssicherung

Die Fachbereiche müssen bei der Neuplanung der Budgets für den nächsten Monat diesen Rahmen zwingend einhalten. Die Freigabe der Budgets durch das Management erfolgt zentral nach schlüssiger Darstellung und Verifizierung des Leistungsniveaus. Dieser Prozess wiederholt sich im monatlichen Rhythmus.

Benchmarking ergebnisrelevanter Kennzahlen

Abgleich der Top-3 Ergebnisrelevanten Kennzahlen mit Benchmarkwerten vergleichbarer Unternehmen. Ableitung der realistisch erreichbaren Kenngrößen bis zum Ende des Geschäftsjahrs.
→ Notwendige Zielgrößen sind auf Monatsbasis definiert

Commitment auf Führungsebene herstellen

›Verantwortliche Führungskräfte bestimmen, Kennzahlen definieren und Commitment für Zielgrößen schaffen.
→ Commitment zu Zielgrößen geschaffen!

War Room einrichten

Reporting zur Steuerung auf Tages-, Wochen- und Monatsbasis etablieren. Notwendige Kommunikation, Besprechungsgremien und Teilnehmer festlegen.
→ Rahmenbedingung für wirksames Arbeiten geschaffen!

Identifikation der Haupthandlungsfelder

Identifikation und Priorisierung der Top-3 Störgrößen je definierter Kennzahlen. Ableitung der Gegenmaßnahmen über die Zeitschiene zum Erreichen der definierten Kenngrößen.
→ Maßnahmen nach Wirksamkeit priorisiert!

Realisierung und Wirksamkeitscontrolling

Umsetzung der Maßnahmen und permanente Erfolgskontrolle zu den definierten Zielgrößen. Bei Abweichungen sofortiges Aufsetzen von Sondermaßnahmen.
→ Wirksamkeit abgesichert!

Andreas Grundnig

Andreas Grundnig

Partner, Director
Telefon: +49 731 93680 226

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