Agrartechnik

Agrartechnik: Die richtige Mischung für eine wichtige Mission

Die Agrartechnik-Industrie liefert Produkte für den weltweit steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln und stellt sich die Frage, wie es zukünftig gelingen wird, zehn Milliarden Menschen zu ernähren. Diesen Auftrag erfüllt sie in einem schwierigen Marktumfeld: Landwirtschaftliche Nutzflächen, die als Anbauland genutzt werden können, sind national und international weitgehend erschlossen. Gleichzeitig ist die Halbwertszeit der eingesetzten Maschinen und Anlagen in den vergangenen Jahren ebenso gestiegen wie deren Effizienz. Die Folgen sind ein hoher Verdrängungsdruck und ein intensiver Wettbewerb, in dem es für Unternehmen immer schwieriger wird, die eigene Marktposition zu halten oder zu verbessern. Darüber hinaus bringt auch die Globalisierung Ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Egal ob es sich um Umweltkatastrophen, politische Ereignisse oder den Ausbruch von Krankheiten handelt. All dies hat in einer globalisierten Lieferkette Auswirkungen auf Ihre Produktion und Liefertreue!

Stellhebel für eine bestmögliche Zukunft in der Agrartechnik Branche

Wie können Hersteller und Lieferanten der Agrartechnik-Industrie sich in einem solch schwierigen Umfeld behaupten? Und welche Möglichkeiten haben sie, um sich bestmöglich für die Zukunft aufzustellen und neue Potentiale zu schöpfen, die derzeit noch verborgen liegen?

Welche drei Unternehmensbereiche können verbessert werden?

Nach unserer Erfahrung sind es vor allem drei Unternehmensbereiche, in denen die Wettbewerbsposition durch prozessoptimierende Maßnahmen dauerhaft verbessern werden kann:
 

  • Produktions- und Lieferketten: Beim Auftragsmanagement und der Steuerung des eigenen Lieferantennetzwerkes besteht in einigen Unternehmen noch sehr viel Handlungsspielraum. Nehmen wir als Beispiel die Durchlaufzeiten: Die Zeitspanne bis zur Auslieferung lässt sich durch ein sauberes Auftrags- und Lieferantenmanagement signifikant verringern. Und mit der konsequenten Anwendung der Lean-Prinzipien können wir den Anteil nicht-wertschöpfender Tätigkeiten in vielen Bereichen – vom Auftragseingang bis zum -abschluss – auf ein Minimum reduzieren.
  • Produktion: Flexible Produktionsprozesse erleichtern es, schnell und effektiv auf Marktentwicklungen zu reagieren. Denkbar ist beispielsweise die Einrichtung einer marktorientierten Produktion, in der Hersteller ihre Maschinen und Anlagen immer mit Blick auf die saisonalen Anforderungen fertigen.
  • Digitalisierung: Die meisten Agrartechnik-Unternehmen haben sich in Puncto Digitalisierung bislang auf ihre Produkte fokussiert – Stichwort autonome Landmaschinen. Welche Möglichkeiten die Digitalisierung jedoch für ihre internen Prozesse bietet, haben viele Hersteller und Lieferanten bislang eher vernachlässigt.

Wichtig ist, dass Digitalisierung niemals ein Selbstzweck ist. Entscheidend ist ein punktuelles, zielgerichtetes Vorgehen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor besteht beispielsweise in der Erhöhung der Transparenz entlang der Lieferkette und im Qualitätsmanagement. Wenn Agrartechnik-Unternehmen Daten sichtbar machen, die ihnen in vielen Fällen ohnehin schon zur Verfügung stehen, können sie schneller auf Unregelmäßigkeiten reagieren und Schwierigkeiten beseitigen, bevor sie zum echten Problem werden. Das erhöht die Planungssicherheit und erleichtert die eigenen Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen.

Der richtige Mix aus Lean Management und Supply Chain Management

Wir von Ingenics setzen für unsere Kunden aus dem Bereich Agrartechnik auf eine Mischung aus Neuem und Altbewährtem. Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir Ihre derzeitige Situation und leiten daraus die Schritte ab, die es für nachhaltige Verbesserungen braucht. Bewährt hat sich beispielsweise die Kombination aus Lean Management, zielgerichtet eingesetzten digitalen Technologien sowie einem sauberen Auftrags-, Qualitäts- und Supply-Chain-Management.

Ganz gleich was es ist: Unsere Experten haben in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Agrartechnik-Projekten erfolgreich realisiert – sowohl bei global agierenden Konzernen als auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. Wir kennen die branchenspezifischen Faktoren, die die Agrartechnik beschäftigen, und die Stellschrauben, die wir dort bedienen können. Für die Mission der Agrartechnik, die wachsende Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln zu versorgen, sind wir daher optimal gewappnet.

Sascha Drögmöller

Sascha Drögmöller

Ingenics

Manager Industry
Telefon: +49 731 93680 106