E-Mobility vorantreiben

Strategien, Strukturen und Prozesse für Ihre e-mobile Zukunft

Die e-mobile Welt nimmt immer konkretere Formen an. Gesetzliche Vorgaben zur Reduzierung der CO2-Emissionen, der global steigende Mobilitätsbedarf und das wachsende gesellschaftliche Umweltbewusstsein führen dazu, dass E-Mobility in den Strategien von Automobilherstellern und Lieferanten kontinuierlich an Bedeutung gewinnt. Einen bedeutenden Beitrag zu hohen Steigerungsraten im Verkauf von batteriebetriebenen Elektrofahrzeuge (BEV) leistet die E-Auto-Prämie, die bis Ende 2025 verlängert wird.

Für die Entwicklung von Strukturen und Prozessen zur Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor hatte die Automobilindustrie mehr als 100 Jahre Zeit. Aktuell muss sie sich binnen weniger Jahre umstellen und eine neue Antriebstechnologie in bestehende Strukturen integrieren. In diesem Zusammenhang ergeben sich zahlreiche Herausforderungen, für die OEM und Lieferanten möglichst schnell Lösungen finden müssen.

Gefragt sind vor allem:

  • Effiziente Produktionssysteme, die flexibel zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen, wie batterieelektrische Fahrzeuge (BEV), Plugin-Hybrid (PHEV), Brennstoffzellen- und herkömmlichen Verbrennerfahrzeugen, wechseln können.
  • Robuste Logistiksysteme, die alle Anforderungen an einen E-Mobility-Standort erfüllen und ggf. Konzepte für den Transport und den Umgang mit Hochvolt (HV)-Batterien beinhalten.
  • Zukunftsorientierte Strategien für die Ertüchtigung, den Aus- oder Neubau bestehender Produktionsstandorte für den Transformationsprozess in die E-Mobilität.
  • Durchdachte Prozesse, die gleichzeitig effizient sind und die ausreichende Flexibilität für die Montage von batteriebetriebenen Fahrzeugen in der bestehenden Produktionslinie gewährleisten.
  • Wirksame Maßnahmenpakete, um die hohen Qualitätsanforderungen und robuste Anläufe sicherzustellen. Unter anderem auch, um neue, bisher noch branchenunerfahrene Lieferanten wie Batteriezellenhersteller an die Qualitätsanforderungen der Automobilindustrie heranzuführen.

 

E-Mobility Beratung: Wir gestalten die e-mobile Zukunft mit Ihnen

Unsere Beraterinnen und Berater unterstützen Hersteller und Lieferanten aus der Automobilindustrie schon seit Jahren dabei, den Weg in Richtung E-Mobility zu gestalten. Das gilt sowohl für die strategisch-planerische Ebene als auch für die Prozess- und Organisations-Gestaltung sowie die operative Durchführung. Bewährte Prozesse und Methoden aus dem klassischen Fahrzeugbau haben wir in dieser Zeit an die speziellen Anforderungen der E-Mobilität zugeschnitten. So entstanden neue Standards, die wir in Kundenprojekten schnell und flexibel anpassen können.

Es deckt alle relevanten Bereiche ab, die für eine erfolgreiche e-mobile Zukunft notwendig sind:

Unsere Beratungsleistungen im Bereich E-Mobility

Masterplanung Standortentwicklung

Weiter zu Standortanalyse und Standortauswahl

Planung und Realisierung Batteriefertigung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie beziffert den Anteil der Batterie an der Wertschöpfung eines Elektroautos auf 40 Prozent. Vor diesem Hintergrund ist klar, dass die lokale Produktion von Batterietechnologie Herstellern die Chance bietet, ihre Wettbewerbsposition signifikant zu verbessern. Dafür braucht es jedoch effiziente Fabriken, in denen alle involvierten Bereiche, Technologien und Systeme perfekt ineinandergreifen.

Die Grundlage hierfür schafft eine profunde Fabrikplanung. Das Gesamtziel muss im Fokus stehen, nicht die bloße Optimierung einzelner Prozessschritte oder Bereiche.
Voraussetzung hierfür ist eine gezielte Definition der bestmöglichen technischen Ausstattung und die frühzeitige Integration aller am Prozess beteiligten Bereiche. Dies stellt sicher, dass ein Optimum an flexiblen, effizienten, zukunftsfähigen und zugleich robusten Produktionsprozessen / -technologien geplant und anschließend realisiert wird. Nur so können Unternehmen in Zeiten von Industrie 4.0 und E-Mobility erfolgreich sein.

Integrationsplanung von E-Fahrzeugen

Stand heute ist es in den meisten Fällen wirtschaftlicher, E-Fahrzeuge in bestehende Montagelinien zu integrieren. Hersteller können dadurch schneller und effizienter auf Kundenpräferenzen reagieren. Dafür müssen Fabriken ggf. umgebaut oder ertüchtigt werden.
Ziel ist ein flexibles Montage-System, mit dem die Anzahl der Takte und Linien an einem Produktionsstandort problemlos an veränderliche Marktanforderungen angepasst werden kann.
Verschiedene Antriebsarten auf derselben Linie zu montieren erfordert viel Erfahrung.
Wir selbst überprüfen in Kundenprojekten zunächst, an welchen Stellen im Werk Flexibilisierungspotentiale bestehen. Darauf aufbauend erarbeiten wir einen Integrations- und Umsetzungsplan, der zur strategischen Ausrichtung der Produktion und des Werkes passt. In Verbindung mit sauberem Reporting und effizientem Projektmanagement schaffen wir die Grundlage, die für die Entstehung flexibler Fertigungsstrukturen nötig ist und begleiten Sie bei der Umsetzung Ihres Konzeptes.
Eine Möglichkeit zur Flexibilisierung Ihrer Fabrik könnte beispielsweise die Schwarmmontage sein. Bei diesem Ansatz, den unsere Beraterinnen und Berater auf Basis ihrer Erfahrungen in der Fahrzeugmontage entwickelt haben, verbinden wir die Vorteile von Fließ- und Inselfertigung. Es entsteht ein hochflexibles, effizientes Montagesystem, in dem unterschiedliche Baugruppen oder Derivate gefertigt werden können.

Planung und Realisierung: Supply Chain & Intralogistik

Weiter zu Supply Chain Management

Entwicklung Batterie-Transportkonzept

Der Transport spielt beim Umgang mit HV-Batterien eine besonders kritische Rolle. Um Batterien einbaufertig und im richtigen Ladezustand zum Empfängerwerk liefern zu können, braucht es geeignete Prozesse, die

  • den strengen internationalen Transportvorschriften (z. B. hinsichtlich Verpackung, Handhabung und Beförderung) genügen und
  • so effizient und schlank wie möglich sind.

Bei der Gestaltung solcher Prozesslandschaften sind viele Details zu beachten.
Auf Basis unserer Projekterfahrung haben wir hierfür Standards entwickelt, die zu stabilen Batterie-Transportnetzwerken führen und u. a. die State-of-Charge-Planung beinhalten, falls Batterie und Fahrzeug nicht am gleichen Ort produziert werden. Diese Standards passen wir individuell auf Ihre Anforderungen an. Gemeinsam schaffen wir ein System, das alle geltenden Vorschriften erfüllt und einen gefahrlosen grenzüberschreitenden Transport zwischen Hersteller, Lieferanten und Händlern gewährleistet.

Notfallkonzept-Entwicklung: Umgang mit Batterien

Beim Umgang mit HV-Batterien müssen Unternehmen behördliche Vorgaben und internationale Normen beachten. Diese betreffen unter anderem den Transport und die Lagerung der Batterien sowie die Handhabung von beanstandeten Rückläufern. Gefordert wird ein umfassendes Havariekonzept, das allen erdenklichen Risikoereignissen (z. B. Schäden an der Batterie oder Produktionsfehler) in jeder Produktionsstufe Rechnung trägt und die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleistet.
Der sachgerechte Umgang mit Fahrzeugbatterien erfordert dokumentierte Konzepte und Prozesse, die klar definieren, wie Ihre Mitarbeiter in welchem Fall zu handeln haben.
Die beste Voraussetzung dafür ist nach unserer Erfahrung eine umfangreiche Risikoanalyse, bei der alle Gefahrquellen identifiziert und bewertet werden. Darauf aufbauend können wir geeignete Gegenmaßnahmen zur Vermeidung bzw. Verringerung des Risikos definieren, inklusive klarer Verantwortlichkeiten.

Lieferantenentwicklung und -rating, Reifegradabsicherung

Weiter zu Lieferantenmanagement

Anlaufmanagement: Serie und Task Force

Weiter zu Anlaufmanagement

Marc Heckenberger

Marc Heckenberger

Ingenics

Partner, Director Business Unit
Phone : +49 731 93680 237